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Jubiläumsveranstaltung
3. bis 6. November 2009 |
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Beiträge zum
zeitgemäßen Geometrie-Unterricht
Programm und
Materialsammlung
Stand: 22. Juli 2010
Viele
Vortragende und Workshopleiter/innen haben
bereits in dankenswerter Weise ihre Tagungsbeiträge zur
Verfügung gestellt. Der Zugriff auf die Unterlagen erfolgt durch
Mausklick auf die beiden grafisch hervorgehobenen Farbpunkte:
Direkte Darstellung des DateiinhaltsEs muss zumindest der PowerPoint-Viewer und der Adobe Reader (ab Version 7) installiert sein. Alternativ ist mit Hilfe der rechten Maustaste ein Download auf den eigenen Rechner möglich. Die Adressen der Hyperlinks zu (externen) Webseiten entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Erstellung der vorliegenden Materialsammlung - Irrtum vorbehalten.
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Dienstag, 3. November 2009 |
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| 18:00 | Eintreffen
der Teilnehmer/innen Begrüßung Abendessen |
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Mittwoch, 4. November 2009 |
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| Moderation: Michaela KRAKER, Graz | |||
Aktuelles aus |
8:45 | Registrierung der Teilnehmer/innen | |
| 9:00 | Georg
SCHILLING, Wieselburg Trailer zur Nostalgieausstellung der Geometrie Michaela KRAKER, Graz Begrüßung der Teilnehmer/innen |
Fotografische Einstimmung zur 30. Geometrietagung in Strobl | |
| 9:10 | Sonja
BUCKTON, Salzburg Klaus SCHEIBER, Graz Eröffnung der Tagung, Organisatorisches Martin PETERNELL, Wien Anmerkungen zum Tagungsprogramm |
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| 9:25 | Michaela
KRAKER, Graz Kurzberichte zu aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten im Fachbereich
Vortrags-Folien (PDF 800 KB)
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ADG-Vorstand, IBDG, Webplattformen geometry.at und geometrie.schule.at, Fachdidaktiktag bei IMST3, Thematisches Netzwerk "Geometrie Sek1", Arbeitsgruppen FfG, DiFAG II und ADI GEOMETRIE, Geometrieausbildung an PH und UNI, ... | |
| 9:40 | Otto RÖSCHEL, Graz Fraktale in Kunst und Geometrie - Überblick und Anregungen |
Fraktale faszinieren seit jeher - sowohl in der Kunst als auch in der Geometrie. Im Vortrag wird ein Überblick über die geometrischen Grundlagen geboten. Dabei stehen der Dimensionsbegriff, die Erzeugung durch iterierte Transformationen und die Visualisierung in 3D-CAD-Paketen im Vordergrund. Gerade der algorithmische Zugang eignet sich für eigene Programmierversuche ausgezeichnet. Schülerinnen und Schüler können die iterative Erzeugung rasch in einem CAD-Paket umsetzen und erhalten so einen eindrucksvollen Eindruck von Fraktalen. | |
| 10:30 | Pause | ||
| 11:00 | Bert
JÜTTLER, Linz Geometrische Projekte bei der Projektwoche "Angewandte Mathematik" in Oberösterreich 2004-2009
Vortrags-Folien (PDF 490 KB)
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Seit fünf Jahren beteiligt sich das von mir geleitete Institut mit geometrischen Projekten an der Projektwoche Angewandte Mathematik, die gemeinsam von der Stiftung Talente und den mathematischen Instituten der Johannes Kepler Universität Linz veranstaltet wird. Im Vortrag werden einige der behandelten Projekte und die durch die Schüler/innen erarbeiteten Lösungsansätze vorgestellt. | |
| 11:40 | Georg GLAESER, Wien Geometrische Denkweise als Schlüssel astronomischer Probleme |
2009 ist das Jahr der Astronomie. In der Astronomie wird viel und sehr genau gerechnet. Manche Ereignisse zu simulieren bzw. exakt vorherzusagen, erfordert dies. Dennoch ist eine rein geometrische Herangehensweise an gewisse Fragestellungen nicht selten viel leichter zu verstehen und kann deshalb im Geometrie- oder Mathematik- bzw. Physikunterricht auch von Schüler/innen nachvollzogen werden. Warum muss ein geostationärer Satellit über dem Äquator kreisen? Wieso heißt die Venus Morgen- bzw. Abendstern? Wieso steht der Vollmond im Winter so hoch und welche Auswirkungen hatte dies möglicherweise auf den Pyramidenbau oder Stonehenge? Wie funktioniert GPS, und wie haben die Seeleute früher ihre Position bestimmt? Diese und viele andere Fragen werden - unterstützt durch Computersimulationen - erörtert. | |
| 12:30 | Mittagessen | ||
| Moderation: Otto RÖSCHEL, Graz | |||
Geometrie in Technik, Wissenschaft und Forschung |
14:30 | Daniel LORDICK, Dresden (D) In einem Raum mit Vermeers Brief lesendem Mädchen |
Die Gemäldegalerie Alte Meister Dresden organisiert 2009 eine Ausstellung zum Frühwerk von Johannes Vermeer. Die Ausstellung wird von einem museumspädagogischen Konzept begleitet, für das die räumliche Situation im berühmten Dresdner Gemälde "Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster" als interaktives Spielobjekt in Originalgröße entsteht. Der Vortrag demonstriert eine Rekonstruktion der Raummaße mit maximalen Ansprüchen an die Genauigkeit. Einzige Quelle sind die wenigen Anhaltspunkte im Gemälde. Die dabei eingesetzten digitalen Hilfsmittel stehen der Malmethode Vermeers reizvoll gegenüber. |
| 15:20 | Alexander
SOLAR, Wien Ein Beitrag zur Polyedergeometrie - Krümmung und Abwicklung
Vortrags-Folien (PDF 4,9 MB) |
Vortrag zur Reihe "Fachbezogene Diplomarbeiten" Der Kurzvortrag handelt von der Abwicklung von Polyedern zu Netzen. Dazu muss zunächst geklärt werden, was ein Netz eigentlich ist und welche Eigenschaften es hat. Viel interessanter ist anschließend die Frage, ob jeder Polyeder durch ein Netz darstellbar ist. Die Antwort dafür lautet "nein". Zur Begründung, welche Exemplare abwickelbar sind und welche nicht, kann die Krümmung eines Polyeders bzw. seiner Ecken betrachtet werden. Weiters sollen Polyedertypen vorgestellt werden, die stets zu Netzen abwickelbar sind und andere, bei denen dies nicht funktioniert. Mit Hilfe der Graphentheorie können Behauptungen in diesem Zusammenhang bewiesen werden, da das Aufschneiden und Verebnen eines Polyeders entlang seiner Kanten als Graph aufgefasst werden kann. Eine Sonderrolle bei der Abwicklungsthematik spielen die konvexen Polyeder, von denen man bis heute nicht weiß, ob sie alle zu Netzen verebnet werden könnnen. |
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| 16:00 | Pause | ||
| 16:30 | Adolf HOFMEISTER, Graz Geometrie in der Mechanik |
Der Vortragende war vier Jahre als Assistent am Institut für Mechanik der TU Graz tätig und hat in dieser Zeit reichhaltige Erfahrungen sammeln können, welche Rolle die Geometrie in der alltäglichen Mechanik spielt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen an Projekten in der Technik und in der Medizin, an Hand der eigenen Dissertation sowie auch an Prüfungsbeispielen gezeigt werden. | |
| 17:20 | Mario SCHEIBER, Graz Hochsymmetrische Kugelfraktale |
Basierend auf den Arbeiten von J. LEYS werden hochsymmetrische ebene und räumliche Kreis- bzw. Kugelfraktale erzeugt, wobei konsequent Methoden der „Stereographischen Projektion“ und „Inversion“ Verwendung finden. Im Anschluss wird näherungsweise die fraktale Dimension des erzeugten Objekts berechnet. Bemerkungen zur Visualisierung in einem CAD-Paket und dabei auftretende Probleme sind ebenfalls Gegenstand des Vortrages. |
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| 18:15 | Abendessen | ||
| Abendveranstaltung | 19:30 | Festakt
"30 Jahre Geometrietagung in Strobl" Begrüßung Georg SCHILLING, Wieselburg Trailer zur Nostalgieausstellung der Geometrie Albert SCHMID-KIRSCH, Hannover (D) Grußworte der Deutschen Gesellschaft für Geometrie und Grafik (DGfGG) Hellmuth STACHEL, Wien Festansprache "30 Jahre Strobl" Manfred HUSTY, Innsbruck Präsentation der IBDG-Festschrift "30 Jahre Strobl" |
Ort:
BIFEB Strobl, Bürglsaal Moderation: Michaela KRAKER, Graz |
| 20:00 |
Dietrich
"Piano" PAUL, München (D) PISA, Bach, Pythagoras |
Dr.
Dietrich PAUL, Mathematiker, Musiker und Kabarettist, greift ein wirkliches
Problem unserer Zeit auf (Stichwort Schule und die Bildungsmisere) und präsentiert
ein höchst überraschendes und vergnügliches Kabarett über das Verpönteste
und "Ungeilste", was Kunst und Wissenschaften so zu bieten haben: die Mathematik
und die musikalische Fuge, beide der Schreck der Schüler/innen und des Publikums
und nicht umsonst miteinander verwandt. Das Programm kuriert beherzt den
Zeitgeist und ist gleichzeitig die amüsanteste und witzigste Werbung für
die verblüffenden Freuden des mathematischen Denkens - Keine Panik! Die
schwierigste Formel ist a² + b² = c² - und für die verblüffenden Feinheiten
gediegener klassischer Musik. Ort: BIFEB Strobl, Bürglsaal Moderation: Michaela KRAKER, Graz |
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Donnerstag, 5. November 2009 |
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| Moderation: Manfred HUSTY, Innsbruck | |||
| Geometrie für die 7. und 8. Schulstufe
Didaktik und Methodik (AHS und BHS) |
9:00 | Dir.
Hofrätin Dr. Margarete WALLMANN, BIFEB 30 Jahre Geometrie am BIFEB |
Statement der BIFEB-Leitung zur Jubiläumstagung |
| 9:20 | Doris
MIESTINGER, Wiener Neustadt 30 Jahre Strobl - 03 Jahre Modellierwettbewerb |
Ein kurzes Resümee und die besten Arbeiten der vergangenen Modellierwettbewerbe | |
| 9:40 | Alexander
HEINZ, Herdecke (D) Geometrie in Bewegung - 80 Jahre Schatz'sche Umstülpung |
Räumliches Denken bildet sich an räumlichen Erfahrungen. Diese vollziehen sich in der Bewegung, also in zeitlichem Verlauf. Anhand von Modellen wird praktisch und anschaulich dargestellt, wie sich bei der Umstülpung mannigfache Metamorphosen räumlicher Gebilde in ihrem zeitlichen Verlauf zeigen. Die von Paul Schatz (1898-1979) vor heute 80 Jahren entdeckte Umstülpung des Würfels kann dabei als ein Ausgangspunkt zahlreicher weiterer Entdeckungen gelten, die sich inzwischen auch in der technischen Anwendung etabliert haben. Neben dem Schatz'schen Würfel werden noch weitere Modelle vorgestellt, an denen sich verschiedene Kriterien der Umstülpung entwickeln und manch überraschende Erfahrung machen lassen. | |
| 10:10 | Burghard
FIECHTNER, Telfs Ein außergewöhnliches Projekt: Telfs in 3D |
Im
Vortrag wird über ein gemeinsames Projekt des BRG/BORG Telfs und der beiden
örtlichen Hauptschulen berichtet: 1. Mit Sketchup werden die Häuser an der Hauptstraße von Telfs nachgebaut - ebenso die Schulen, Kirchen … 2. Wanderwege, Radwege sowie Rodelwege werden mit GPS und Zeichnungen für Google Earth erfasst (von Inzing bis Silz - Tourismusregion Tirol Mitte) 3. Virtuelle Spaziergänge durch unsere Schule, Sportzentrum und Wallnöferplatz mit dem Programm Autopano 4. Übersetzungen der deutschen Texte über Telfs in mehrere Sprachen fürs Wikipedia und Einfügen verschiedener Fotos in Google Earth |
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| 10:40 | Pause | ||
| 11:00 | Eva
HEITZINGER, Salzburg Gegenwartskunst - Virtuelle Räume |
Anhand verschiedener Arbeiten von Gegenwartskünstler/innen wird ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf die Beziehung zwischen CAD-Modellierung, virtuellen Räumen und Werken der Gegenwartskunst hingewiesen. In verschiedenen Medien wie Film, Malerei, Zeichnung und Installation suchen Künstler/innen eine Auseinandersetzung mit virtuellen Räumen und deren Erzeugung. Diese Auseinandersetzung beinhaltet die verschiedensten Strategien. Anhand von Beispielen sollen die Möglichkeiten beleuchtet werden. | |
| 11:30 | Martin
PETERNELL, Wien Unterteilungskurven und -flächen
Vortrags-Folien (PDF 310 KB) |
Unterteilungskurven werden durch wiederholtes Verfeinern (Unterteilen) eines gegebenen Polygons erzeugt - das Grenzgebilde ist eine glatte Kurve. In diesem Vortrag werden jene Unterteilungsschemata (Chaikin, Lane-Riesenfeld) besprochen, welche zu B-spline Kurven führen. Die entsprechenden Unterteilungsregeln sind sehr einfach und können als Ecken-Abschneiden des aktuellen Polygons interpretiert werden. Unterteilungsflächen entstehen auf ähnliche Weise durch geeignetes Anwenden von Unterteilungsregeln auf Netze. Für reguläre Vierecksnetze führen die entsprechenden Verallgemeinerungen obiger Schemata (Doo-Sabin, Catmul-Clark) auf B-spline Flächen. Microstation V8i bietet die Möglichkeit, Netze gemäß den Regeln von Catmul-Clark zu unterteilen. Überdies ist dieses Thema als Spezialgebiet für die mündliche Matura geeignet. | |
| 12:00 | Workshopleiter/innen Kurzvorstellung der Workshops |
Kurze Powerpoint-Präsentationen zu den Workshopinhalten, anschl. Anmeldung der Teilnehmer/innen für die Workshops in Kleingruppen am Nachmittag | |
| 12:30 | Mittagessen | ||
| Workshops
in Kleingruppen (parallel) |
14:30 | Georg
SCHILLING, Wieselburg Animationen mit CABRI-3D V2.11 |
Dieser
Workshop ist als Ergänzung und Abrundung zu den bereits in Strobl gehaltenen
Vorträgen über die dynamische Geometrie-Software CABRI-3D (2008 SCHUMANN,
2006 SCHILLING) konzipiert: Ausgewählte Beispiele erläutern die Handhabung
weitergehender Features wie Animation, Spur-Werkzeug, automatisierter Ablauf
der Wiederholung von Konstruktionsschritten und schließlich das Einbetten
von dynamischen CABRI-3D Abbildungen in ein WORD-Dokument oder in eine PowerPoint-Präsentation. Einleitend wird selbstverständlich die Handhabung der grundlegenden Tools (des "Werkzeugkastens") dieser Software (wiederholend) vorgestellt. |
| 14:30 | Doris
MIESTINGER, Wiener Neustadt Virtuelle 3D-Modelle für den Geometrieunterricht |
In diesem Workshop werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten von virtuellen, animierten 3D-Modellen im Geometrie- und Mathematikunterricht vorgestellt. Es werden methodisch-didaktische Hinweise für den konkreten Unterrichtseinsatz gegeben und die wichtigsten Technologien anhand einfacher Beispiele erarbeitet. | |
| 14:30 | Alois
KASTENBERGER, Wien Modellieren und Animieren mit Blender |
Kurzeinführung
in das Programm und seine vielen Möglichkeiten: |
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| 14:30 | Alexander
HEINZ, Herdecke (D) Geometrie in Bewegung - 80 Jahre Schatz'sche Umstülpung |
Workshop
zum gleichnamigen Vortrag Im Workshop kann eines der im Vortrag vorgestellten Modelle gebaut werden. |
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| 16:00 | Pause | ||
| 16:30 | Gerhard
PILLWEIN, Wien Sonnenlicht und Schatten |
Wie lang ist mein Schatten am 1. Mai um 16:45 Uhr am Wiener Stephansplatz? Wann wurde das Foto des Eiffelturms in Google Earth aufgenommen? Der Workshop „Sonnenlicht und Schatten“ ist als Beitrag zum Unterrichtsschwerpunkt „Lösen raumgeometrischer Probleme“ gedacht, der mit CAD-Software wesentlich attraktiver und motivierender als mit händischen „Zwei-Bilder-Verfahren“ gestaltet werden kann, da konstruktive Einschränkungen wegfallen. Das Workshop-Thema ist praxisnah, fächerübergreifend und allgemeinbildend; es erfüllt somit strenge Forderungen, die heute an Unterricht gestellt werden. Natürlich sind die Inhalte des Workshops nicht neu und bereits mehrfach vorzüglich aufbereitet. Die „alten Hasen“ werden sich gerne an die Fortbildungswoche von Prof. Stachel im Jahr 1982 erinnern; auch an die Beiträge von Prof. Tschupik und Prof. Mayrhofer in Strobl sei erinnert. Wozu der Workshop dann gut sein soll, wenn ohnehin schon alles gesagt ist? Ich habe mir gedacht, dass eine Aufbereitung des Themas für CAD interessant sein könnte. Im Unterricht sofort einsetzbare Arbeitsblätter (für MicroStation) werden zur Verfügung gestellt. | |
| 16:30 | Eva
HEITZINGER, Salzburg Problemlösungsaufgaben mit Platonischen Körpern in Microstation |
Lösung
solcher und ähnlicher Aufgaben mit Hilfe von Skalieren, über drei Punkte
drehen und Neudefinition des Benutzerkoordinatensystems (RA) ... 1. Von einem Tetraeder kennt man einen Eckpunkt A und die Trägergerade h der Höhe durch D. 2. Von einem Oktaeder kennt man die Eckpunkte E und F und einen (unvollständig gegebenen) Punkt P der Trägergeraden g der Seite AB. 3. Einem Oktaeder ist eine andersfarbige Kugel einzuschreiben und derart zu animieren, dass aus der Inkugel eine Umkugel wird. |
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| 16:30 | Burghard
FIECHTNER, Telfs Ein außergewöhnliches Projekt: Telfs in 3D |
Workshop
zum gleichnamigen Vortrag Wie baut man mit Sketchup eine Stadt nach? Dazu einige praktische Beispiele - also Sketchup für Fortgeschrittene. |
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| 16:30 | Ulrike
VANEK, Klosterneuburg Einfache Dachformen im GZ-Unterricht der 4. Klasse |
Anhand einfacher Häuschen werden möglichst viele Inhalte der 4. Klasse behandelt. | |
| 16:30 | Karl
BROTTRAGER, St. Margarethen/Raab Roman KRAUTWASCHL, Gleisdorf Isometrie in der Projektion und als "Racing Domino" - Identische Teilkörper eines Würfels |
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Wie entsteht ein isometrisches Bild? Erkennen des Projektionsvorganges
und der Verzerrungen. Anwendung in der Programmeinheit "Racing Domino". - Ein Würfel wird nach bestimmten Vorgaben in zwei identische Teilkörper zerlegt. Prämiierter Wettbewerb: Wer findet die meisten Lösungen? |
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| 18:15 | Abendessen | ||
| Freitag, 6. November 2009 | |||
| Moderation: Daniel LORDICK, Dresden (D) | |||
| Allgemeine fachspezifische Themen | 9:00 | Martin von GAGERN, München (D) Ornamente zeichnen und hyperbolisieren
Vortrags-Folien (PDF 8,8 MB) |
Die 17 kristallographischen Symmetriegruppen in der euklidischen Ebene bilden die Grundlage fast aller ornamentalen Kunstwerke. Der Vortrag demonstriert zunächst ein Computerprogramm zum Zeichnen derartiger Ornamente in Echtzeit. Auf mögliche Anwendungen im Unterricht wird eingegangen. Vergleichbare symmetrische Ornamente in der hyperbolischen Geometrie sind u.a. durch Eschers Kreislimit-Drucke bekannt geworden. Nach der Demonstration eines Programms zum Zeichnen hyperbolischer Ornamente behandelt der Vortrag die Fragestellung, wie sich Ornamente von der euklidischen in die hyperbolische Geometrie transportieren lassen. |
| 9:45 | Simon
FLÖRY, Wien Approximation von geometrischen Objekten durch Regelflächen mit Anwendungen in der Architektur |
Flächen, die durch die Bewegung einer Geraden im Raum entstehen, werden Regelflächen genannt. Solch einparametrige Geradenscharen finden sich auf natürliche Art und Weise in zahlreichen Anwendungen. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie geometrische Objekte näherungsweise durch Regelflächen beschrieben werden können. Anschließend an diesen kurzen theoretischen Exkurs werden Beispiele aus der zeitgenössischen Architektur und Fertigungstechnik präsentiert, die auf diesen Approximationen basieren. | |
| 10:20 | Reinhard
PETZ, Güssing GAM goes GUATEMALA |
Kurzvortrag über meinen Geometrieunterricht am Instituto Austriaco Guatemalteco |
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| 10:30 | Pause | ||
| 11:00 | Manfred
HUSTY, Innsbruck Robotik - Kinematik - Geometrie, hin und zurück
Vortrags-Folien (PDF 6,0 MB) |
Im Vortrag wird an einigen Beispielen gezeigt, wie eng die Lösung von wichtigen Fragestellungen in der Analyse und Synthese von Mechanismen und Robotern mit der dahinterstehenden Geometrie zusammenhängt. Umgekehrt liefern Eigenschaften der damit betrachteten geometrischen Objekte neue Erkenntnisse in der Kinematik. | |
| 12:00 | Mittagessen | ||
| 13:00 | Ende der Tagung | ||
| Fachbezogenes Rahmenprogramm | |||
| 4. bis 6. November 2009 | |||
| Poster präsentation |
Werner
GEMS, Salzburg Günter MARESCH, Salzburg Georg SCHILLING, Wieselburg Karin VILSECKER, Salzburg Nostalgieausstellung der Geometrie |
In dieser Ausstellung wird gezeigt, wie sich im Laufe der jüngeren Geschichte Zeichnungen, Konstruktionen, zugehörige Werkzeuge und Anschauungsmaterial verändert haben. | |
| Doris
MIESTINGER, Wiener Neustadt Modellierwettbewerb 2009 - Ausstellung der besten Arbeiten |
Im Schuljahr 2008/09 veranstaltete der Fachverband der Geometrie (ADG) in Zusammenarbeit mit IMST3 (Innovations Mathematics Science Technology) und dem BM:UKK den dritten österreichweiten CAD-Modellierwettbewerb. Zum Thema "Spiel- und Sportgeräte" modellierten Schülerinnen und Schüler Objekte unter Verwendung einer geeigneten CAD-Software. In einer Ausstellung sollen die prämiierten Arbeiten vorgestellt werden. | ||
| Stefan
SCHLEIFFELDER, Lembach Übungs- und Arbeitsblätter zur Geometrie im Mathematikunterricht der 10- bis 14-jährigen |
"Kinder
lieben Geometrie" |
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| Burghard
FIECHTNER, Telfs Ein außergewöhnliches Projekt: Telfs in 3D |
Posterpräsentation zum gleichnamigen Vortrag | ||
| Reinhard
PETZ, Güssing GAM goes GUATEMALA |
Posterpräsentation
zum gleichnamigen Kurzvortrag Im zentralamerikanischen Guatemala gibt es eine österreichische Schule. Dort wird auch Geometrie – Dibujo geométrico – unterrichtet. Als ich im Jahr 2001 ans Instituto Austriaco Guatemalteco ging, habe ich auch GAM mitgenommen. Erwin Podenstorfer hat für uns dann eine Version adaptiert – Risse nach amerikanischer Anordnung und Sprache Englisch. Dieses Programm war acht Jahre unersetzlicher Wegbegleiter in meinem Geometrieunterricht. Einige Schülerarbeiten aus dieser Zeit werde ich in einer kleinen Posterausstellung präsentieren. P.S.: Erwin Podenstorfer hat mich 2008 in Guatemala besucht und unsere Arbeiten persönlich bestaunt. |
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| Alexander
HEINZ, Herdecke (D) Geometrie in Bewegung - 80 Jahre Schatz'sche Umstülpung |
Posterpräsentation zum gleichnamigen Vortrag | ||
| Sabine
STOLLBERGER, Salzburg |
Produktausstellung des VERITAS-Verlages | ||
| Karl
BROTTRAGER, St. Margarethen/Raab Roman KRAUTWASCHL, Gleisdorf Materialien für den GZ-Unterricht |
Präsentation der Folienmappen GZ 1 bis GZ 5 und CAD | ||
| Autorenteam
der ADI GEOMETRIE Beispielsammlungen und Lehrgänge auf CD-ROM für den zeitgemäßen Raumgeometrieunterricht |
Die beiden in den Jahren 2000 bzw. 2008 fertig gestellten CDs enthalten zahlreiche multimedial aufbereitete Unterrichtshilfen (Arbeitsblätter zum Ausdrucken und Lösungsvorschläge, teilweise mit integrierten virtuellen 3D-Modellen, Präsentationen und Kurzfilmen) für Schule und Studium. | ||
| Klaus
SCHEIBER, Graz Büchertisch mit aktuellen Materialien zum Fachbereich |
Diverse Schul- und Lehrbücher, Fachzeitschriften, Geometriefilme u.a.m. | ||
| Das Planungsteam dankt an dieser Stelle allen Vortragenden, Workshopleiter/innen, Aussteller/innen und Moderator/innen für die aktive Mitarbeit an der Tagung. |
Veranstalter und Organisation
Bitte teilen Sie uns auch wie bisher alle Anregungen und Wünsche mit, die zu einer weiteren Qualitätssteigerung von Inhalt und Organisation der Geometrie-Tagung in Strobl beitragen können.
Mit herzlichen Grüßen
| WEBmaster © Klaus Scheiber 22.07.2010 |