Zur Einstimmung
ins Thema sind bereits bei einigen Programmpunkten relevante Hyperlinks
verfügbar. Die Aktivierung erfolgt durch Mausklick auf den grafisch
hervorgehobenen Farbpunkt.
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Montag,
8. November 2010
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18:00 |
Eintreffen
der Teilnehmer/innen
Begrüßung
Abendessen |
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Dienstag,
9. November 2010
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Moderation: Michaela
KRAKER, Graz
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Aktuelles
aus
der Geometrie
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8:45 |
Registrierung
der Teilnehmer/innen |
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| 9:00 |
Sonja
BUCKTON, Salzburg
Klaus SCHEIBER, Graz
Eröffnung der Tagung, Organisatorisches |
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| anschl. |
Michaela
KRAKER, Graz
Kurzberichte zu aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten im
Fachbereich
Geometrie-Newsletter Juli 2010
Folder: Hochschullehrgang "Darstellende Geometrie" |
ADG-Vorstand,
IBDG, Webplattformen geometry.at und geometrie.schule.at,
Fachdidaktiktag bei IMST3, Thematisches Netzwerk Geometrie/Sek1,
Arbeitsgruppen ADI GEOMETRIE, DIFAG III und FFG, Geometrieausbildung an PH und
UNI, ... |
| 9:50 |
Martin PETERNELL, Wien
Anmerkungen zum Tagungsprogramm |
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| 10:00 |
Hellmuth
STACHEL, Wien
Die Geometrie in Vermeers Meisterwerk
"Die Malkunst"
Website www.wiennews.at
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Dieser Beitrag geht auf eine Anregung des österreichischen
Künstlers Gerhard GUTRUF zurück, der sich sehr intensiv mit Vermeers Kunst beschäftigt hat und
1973-1976 seine Variante "Hommage á Vermeer" dieses Bildes gemalt hat. Die
computergestützte Rekonstruktion der Perspektive in Vermeers Bild hat gezeigt, dass Vermeer zwar den perspektiven Grundriss
erstaunlich genau konstruiert hat, dann aber durch geschicktes Verschleiern der tatsächlichen räumlichen Relationen die Objekte
so platzieren konnte, dass sie gewissen verborgenen Kompositionsregeln genügen. |
| 10:45 |
Pause |
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| 11:15 |
Norbert PFEIFER, Wien
Geländemodelle aus Laserscannerdaten |
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12:30 |
Mittagessen |
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| Moderation:
Hellmuth STACHEL, Wien |
Geometrie
in Technik, Wissenschaft und Forschung
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14:30 |
Gunter
WEISS, Dresden (D)
Geometrie aus Japan: Sangaku und
Origami |
Klassische Zirkel- und Lineal-Konstruktion löst als Aufgaben zweiten Grades formulierbare mathematisch-geometrische Probleme. Auf der Grundlage eines Axiomensystems für das Papierfalten können auch Aufgaben dritten Grades gelöst werden. Damit kann nach dem Muster der "Theorie der Zirkel- & Lineal-Konstruktionen" eine "Theorie der Origami-Konstruktionen" aufgebaut werden. Neben dem "bloßen Figürchenmachen" nach Rezept sind damit notwendig auch mathematische Inhalte verbunden, die das Sachgebiet für einen fächerverbindenden Unterricht sehr brauchbar machen.
Origami findet zunehmende Beachtung für den Schulunterricht als ein Sachgebiet, mit dem sich die mittlerweile merkbaren Defizite an handwerklichen Fähigkeiten und die früher mit handkonstruierter Darstellender Geometrie geförderten "Softskills", wie Fingerfertigkeit, Akkuratesse, Durchhaltevermögen und Raumanschauung, vermutlich mildern lassen. |
| 15:10 |
Albert
WILTSCHE, Graz
Geometrie zwischen Skizze und
Robotik |
Die
Geometrie erstreckt sich über einen riesigen Bereich zwischen der
scheinbar einfachen zweidimensionalen Skizze bis hin zur scheinbar höchst
komplizierten Roboterarchitektur. Dass diese beiden
"Randbereiche" auch gleichberechtigt zur geometrischen
Allgemeinbildung gehören könnten, wissen noch nicht sehr viele. Das
dabei auftretende Wechselspiel zwischen statischer und dynamischer
Geometrie sowie der Transfer zwischen der zweiten und dritten
Dimension stellen uns dabei jeden Tag ständig vor neue
Herausforderungen. |
| 15:35 |
Peter
MAYRHOFER, Innsbruck
Thema offen |
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| 16:00 |
Pause |
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| 16:30 |
Martin
PETERNELL, Wien
Algorithmische Geometrie |
Algorithmische Geometrie beschäftigt sich mit dem Entwurf und der Beurteilung von Algorithmen für geometrische Fragestellungen.
In diesem Vortrag werden einige grundlegende Algorithmen zur Berechnung der konvexen Hülle einer Punktmenge in der Ebene und im
Raum und zur Berechnung des Voronoi-Diagramms und der Delaunay-Triangulierung für Punkte der Ebene vorgestellt. |
| 17:00 |
Mathias
HÖBINGER, Wien
Kreispackungen auf Flächen |
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| 17:20 |
Josef
SCHADLBAUER, Graz
Optimierung von
Freiform-Spiegelgeometrien |
Die Zielsetzung ist, eine Fläche oder einen Verband von
Flächen zu schaffen, die als Spiegel fungieren und mit deren Hilfe man von einem festen Augpunkt aus
jeden Punkt in einem definierten Raumbereich zweimal erblicken kann. Aus einem solchen Bild kann dann später, nach Auffinden von Korrespondenzen, die räumliche Position eines jeden auf dem Bild identifizierten Punktes rekonstruiert werden. Diese Flächen sollen darüber hinaus dahingehend optimiert werden, dass bei Aufnahme der so entstehenden Spiegelbilder mit Hilfe einer Digitalkamera möglichst alle Pixel ausgenutzt werden. Dazu gehört auch, dass die verfügbare Spiegelfläche den abzubildenden Raumbereich möglichst genau trifft. Diese Aufgabenstellung ist in Zusammenarbeit mit der Firma AIT in Wien und Herrn Ing. August P.
ZURK in Graz gelöst worden. |
| 17:40 |
Katharina
RABL, Wien
Catherine FENDT, Wien
Modelle von Regelflächen |
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18:15 |
Abendessen |
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| Abendmeeting |
19:30
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Generalversammlung
2010
"Fachverband der Geometrie Austria (ADG)"
Vorsitz: Michaela KRAKER, Graz
Website www.geometry.at |
Ort:
bifeb) Strobl, Bürglsaal |
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Mittwoch,
10. November 2010
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Moderation: Martin
PETERNELL, Wien
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| Geometrie für die 7. und 8.
Schulstufe
Didaktik und Methodik (AHS und
BHS)
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9:00 |
Sybille
MICK, Graz
Der Geometriekoffer - Geometrie
in der Volksschule |
Projektziele für Volksschullehrer/innen:
Unterstützung des Geometrieunterrichts in der Volksschule durch
+ Bereitstellung von Materialien, die handlungsorientierten Geometrieunterricht fördern und sich durch einen starken Bezug zur Lebenswelt der Kinder auszeichnen
+ Vermittlung geeigneter didaktischer Konzepte im Rahmen von Lehrer/innenfortbildungen
Projektziele für Volksschüler/innen:
+ Frühzeitige Schulung der Raumvorstellung
+ Erwerb von nachhaltigem Wissen
+ Förderung des selbstentdeckenden Lernens der Kinder
+ Festigen der Grundlagen für den Geometrieunterricht in der Sekundarstufe I |
| 9:40 |
Alexander
HEINZ, Herdecke (D)
Ein Stein kommt ins Rollen -
Oloidwoche in Basel
Eine außergewöhnliche Begegnung von Geometrie und Handwerk
Blog zur Oloidwoche in Basel
Oloid-Projekt auf www.geomenta.com
Zum Thema ist auch ein Beitrag in der Fachzeitschrift
IBDG Heft 2/2009 erschienen! |
Eine Woche lang war in der Basler
Fußgängerzone von morgens bis abends die Arbeit von einer sehr engagierten Truppe von
Steinmetz/innen zu sehen und zu hören. Aus einem 180x80x80 cm großen roten Sandsteinquader schlugen sie Schlag auf Schlag ein etwa 1,5 Tonnen schweres Oloid heraus. Frei nach dem
BEUYSschen Motto: "Die Mysterien finden im Hauptbahnhof statt" trugen sie damit eine gewichtige und bedeutsame geometrische Form in die Öffentlichkeit. Neben der handfesten Frage der Umsetzung ging es auch um grundlegende geometrische Fragen, z.B. um polysomatische Formen. Führungen im nahe gelegenen
SCHATZ-Archiv ergänzten die praktische Arbeit. Etwaige Zweifel, ob sich das Oloid wirklich bewegen lassen würde,
erwiesen sich am letzten Tag als ungbegründet. Pünktlich zum 80. Jahrestag der
SCHATZschen Erfindung des umstülpbaren Würfels konnte der Stein in's Rollen gebracht werden. Das Ganze hatte den Charme einer mittelalterlichen Bauhütte auf Zeit und lädt zur Nachahmung ein. |
| 10:05 |
Andreas
LINDNER, Bad Ischl
GeoGebra 3D |
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| 10:30 |
Pause |
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| 11:00 |
Georg
FUCHS, Wien
Raumgeometrie im Raum betreiben -
Überschäumende Geometrie
Vorschaubild |
Zum Großteil spielt sich der räumliche Geometrieunterricht innerhalb von geeigneten Rissen, also in einem
zweidimensionalen Medium ab. In diesem Vortrag geht es darum, wie man aus Hartschaumstoff mittels eines geeigneten (relativ leicht herzustellenden) Schneidgerätes diverse Objekte herstellen kann, um mit ihnen Geometrie zu betreiben. So haben die Schüler/innen ihre dargestellten Objekte auch in der
Hand, beziehungsweise können sie diese eventuell selbst herstellen. Neben ebenflächig begrenzten Grundkörpern können beispielsweise Zylinder, Kegel, Drehhyperboloide ja sogar Schraubflächen zugeschnitten werden. Kegelschnitte werden auf einmal tatsächlich Schnitte von Kegeln. Abschließend gibt es noch Hinweise zum Bau eines solchen Schneidgerätes. |
| 11:25 |
Ulli
VANEK, Klosterneuburg
Kegelschnitte mit Geogebra |
Sowohl im Vortrag als auch im Workshop geht es darum, gemeinsame Eigenschaften, aber auch Unterschiede der drei Kegelschnittstypen herauszuarbeiten. Es wird auch auf die Parabel als „Übergangsform“ zwischen Ellipse und Hyperbel eingegangen. Außerdem
sollen die Probleme, die Schüler/innen der 4. Klasse beim Lösen bestimmter Aufgaben haben,
erläutert werden. |
| 11:50 |
Jakob
KNÖBL, Gols
EXCEL-Ideen für den
Geometrieunterricht |
Präsentation von Ideen, wie
EXCEL im Geometrie-/Mathematikunterricht eingesetzt werden kann. Beschäftigung mit einem Tabellenkalkulationsprogramm ist eigentlich grundsätzlich schon Training der Raumorientierung. Im Vortrag werden allerdings besondere (außergewöhnliche) Ideen vorgestellt, im Workshop deren Realisierung geübt. Die Palette reicht von einfachen Darstellungen von Würfelansichten und Würfelnetzen, Winkeldarstellungen, über Simulationen zur Näherung der Kreiszahl Pi bis hin zur Wahrscheinlichkeitsrechnung. Auf die AHS übertragen bedeutet das Inhalte von der 1. bis zur 8. Klasse. |
| 12:15 |
Workshopleiter/innen
Kurzvorstellung der Workshops |
Kurzpräsentationen
der Workshopinhalte, anschl.
Anmeldung der Teilnehmer/innen für die Workshops in Kleingruppen am
Nachmittag |
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12:30 |
Mittagessen |
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Workshops in Kleingruppen
(parallel)
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14:30 |
Andreas
LINDNER, Bad Ischl
GeoGebra 3D |
Workshop
zum gleichnamigen Vortrag
ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!
Für diesen Workshop stehen 20 PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. |
| 14:30 |
Harald
WITTMANN, Lienz
Ein Fußball muss nicht aus
Fünf- und Sechsecken bestehen
Vorschaubilder
Website "RHINO3D" |
Mit der Software
RHINO 3D werden Archimedische Körper konstruiert und deren Kanten auf die Umkugel projiziert.
ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!
Für diesen Workshop stehen 12 PC-Arbeitsplätze
zur Verfügung. |
| 14:30 |
Alexander
HEINZ, Herdecke (D)
Geometrie in Bewegung - Bau
beweglicher Modelle aus Karton |
Raum wird durch Zeit erfahrbar und umgedreht die Zeit durch den Raum. Dies um so mehr an beweglichen Modellen. Fertig vorgestanzte und vorgerillte Karton-Elemente werden im Workshop mit Gelenken zu beweglichen Gelenk-Ketten verbunden. Wegen der großen Nachfrage im vergangenen Jahr werden die Modelle des Vorjahres wieder verfügbar sein, ergänzt um weitere Modelle. |
| 14:30 |
Sybille
MICK, Graz
Der Geometriekoffer - Geometrie
in der Volksschule |
Workshop
zum gleichnamigen Vortrag |
| 14:30 |
Walther
STUZKA, Perchtoldsdorf
sliceform models
The World's Best Photos of
sliceform
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sliceform models sind Körper (und Oberflächen), die aus
mehreren, einander schneidenden, parallelen Scharen von Schnittflächen gebildet werde.
Im Workshop sollen einfache sliceforms konstruiert, auf Kartonpapier gedruckt, ausgeschnitten und zusammengebaut werden.
Hinweise, Tipps und Tricks, betreffend das Arbeiten an sliceform models
im Unterricht, werden gegeben. |
| 16:00 |
Pause |
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| 16:30 |
Elmar
WURM, Enns
Erstellen von Animationen mit
MicroStation
Website "MicroStation" |
Um eine Animation mit einem Computerprogramm erstellen zu können, sind zweimal geometrische Kenntnisse notwendig. Erstens zur Modellierung der
Akteure und zweitens zur Beschreibung der Bewegungsabläufe. Im Mittelpunkt des Workshops steht die Analyse diverser schüler/innengerechter Bewegungsabläufe und deren praktische Umsetzung mit der CAD-Software MicroStation anhand von vorbereiteten Beispielen.
Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit MicroStation werden vorausgesetzt.
ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!
Für diesen Workshop stehen 20 PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. |
| 16:30 |
Ulli
VANEK, Klosterneuburg
Kegelschnitte mit Geogebra |
Workshop
zum gleichnamigen Vortrag
ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!
Für diesen Workshop stehen 12 PC-Arbeitsplätze
zur Verfügung. |
| 16:30 |
Jakob
KNÖBL, Gols
EXCEL-Ideen für den
Geometrieunterricht |
Workshop
zum gleichnamigen Vortrag
Zugangsvoraussetzung:
Der Workshop findet ausschließlich unter Verwendung der Notebooks der
Teilnehmer/innen statt. Eine vorherige Kontaktaufnahme mit Jakob
Knöbl ist unbedingt erforderlich: E-Mail jakob.knoebl@schule.at! |
| 16:30 |
Georg
FUCHS, Wien
Raumgeometrie im Raum betreiben -
Überschäumende Geometrie |
Workshop
zum gleichnamigen Vortrag
Im Workshop können die Teilnehmer/innen an mehreren Schneidgeräten arbeiten und diverse geometrische Objekte herstellen. Auch für eine entsprechende Entlüftung wird gesorgt. |
| 16:30 |
Gunter
WEISS, Dresden (D)
Geometrie aus Japan: Sangaku und
Origami |
Workshop
zum gleichnamigen Vortrag |
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18:15 |
Abendessen |
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| Donnerstag,
11. November 2010 |
| Moderation:
Gunter WEISS, Dresden (D) |
| Allgemeine fachspezifische
Themen
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9:00 |
Heinz
SCHUMANN, Weingarten (D)
Tetraedergeometrie in elementarer
Behandlung |
Die Analogisierung der Dreiecksgeometrie zur Tetraedergeometrie ist ein fruchtbares Beispiel der Fusionierung – heute sagen wir Vernetzung – von ebener Geometrie und Raumgeometrie. Sie bietet einen naheliegenden Weg zur Raumgeometrie, der durch den Einsatz interaktiver Dynamischer Raumgeometrie-Systeme, wie es z.B. das prototypische
CABRI 3D ist, heute weitgehend ohne Visualisierungsprobleme beschritten werden kann. Solche Systeme eröffnen mittels geometrischer Konstruktionen und Messungen im virtuellen Raum einen direkten Zugang zu den Phänomenen der elementaren Raumgeometrie. Es stellt sich aber die Frage nach der Begründung der im virtuellen Raum gefundenen bzw. repräsentierten raumgeometrischen Aussagen. Auch dabei unterstützen interaktive Dynamische Raumgeometrie-Systeme die Beweisentwicklung durch Visualisierung mittels adäquater Beweisfiguren, denn Beweisfiguren nehmen beim raumgeometrischen Beweisen eine zentrale Stellung ein. Folglich sind bei der Analogiebildung Ebene – Raum zwei Phasen zu unterscheiden: Die induktive Phase und die deduktive Phase oder Beweisphase. Der Vortrag beschäftigt sich vor allem mit elementargeometrischen Beweisen für Aussagen der Tetraedergeometrie. |
| 9:45 |
Johannes
WALLNER, Graz
Geodätische Muster und
Freiformarchitektur |
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| 10:30 |
Pause |
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| 11:00 |
Georg
GLAESER, Wien
Wie aus der Zahl ein Zebra wird
Webseite zum Buch |
Was haben ein Zebra, eine Hartkoralle und ein Tigerhai gemeinsam, und was trocknender Schlamm, Libellenflügel und Blattstrukturen? Kann man aufgrund von Fotografien nachweisen, dass unser Mond eine Kugel ist? Wie kommt es zu den seltsamen Verzerrungen der "Sonnenscheibe" beim Auf- und Untergang? Was ist ein Schneckenkönig und gibt es auch einen Röhrenwurmkönig? Welche Kurven sind die einzigen, welche die fotografische Abbildung ohne Wesensänderung verkraften? Sehen Fische so wie wir durch ein Fischaugenobjektiv? Welche geometrischen Eigenschaften eines Objekts haben "physikalische Konsequenzen"? Warum irisieren Seifenblasen? Woher kommen die tänzelnden Regenbogenmuster, die man beim abendlichen Schnorcheln im Flachwasser zu sehen bekommt? Ab welcher Höhe und wie stark sieht man die Erdkrümmung? Welche geometrischen Muster stellen sich bei Interferenz von Wellen ein? Was ist so faszinierend, wenn elliptische Räder aufeinander rollen?
Geometer/Mathematiker mit einem Hang zur Biologie, Physik, Geografie, Astronomie, Architektur, Design usw. und einer stets bereiten Fotokamera in der Hand sehen die Welt ein bisschen anders und stellen dann recht unorthodoxe Fragen, die in einem neuen Buch des Autors mit dem Titel "Wie aus
der Zahl ein Zebra wird - ein mathematisches Photoshooting" erörtert werden. Zu den Fotos rankt sich ein kurzer Erklärungstext, der neugierig macht und Lösungen anbietet. Oft ist auch eine dazu passende Computersimulation zu sehen,
um das Gesagte noch anschaulicher zu machen oder zu erhärten. |
| 11:45 |
Sonja
BUCKTON, Salzburg
Klaus SCHEIBER, Graz
Organisatorischer Abschluss der Veranstaltung |
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12:00 |
Mittagessen |
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13:00 |
Ende der Tagung |
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| Fachbezogenes
Rahmenprogramm
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| 9. bis
11. November 2010 |
Poster
präsentation |
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Alexander
HEINZ, Herdecke (D)
Polyedermodelle in Falt- und
Stecktechnik - eine Verbindung von westlicher und östlicher
Kulturtechnik |
FS(Falten- und
Stecken)-Modelle verbinden und erweitern die Idee der regulären und halbregulären Polyeder mit der Falt-Technik des Origami. Die Modelle der Platonischen, Archimedischen und Polar-Archimedischen Körper werden dabei aus regulären Polygonflächen gefaltet und modular zusammengesteckt. Westliche und östliche Tradition werden auf diese Weise kombiniert und führen zu formschönen Ergebnissen. |
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Georg
GLAESER, Wien
Wie aus der Zahl ein Zebra wird |
Posterpräsentation
zum gleichnamigen Vortrag |
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