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31. Fortbildungstagung für Geometrie

8. bis 11. November 2010
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung St. Wolfgang

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Beiträge zum zeitgemäßen Geometrie-Unterricht

Programm
Stand: 30. Juli 2010

Zur Einstimmung ins Thema sind bereits bei einigen Programmpunkten relevante Hyperlinks verfügbar. Die Aktivierung erfolgt durch Mausklick auf den grafisch hervorgehobenen Farbpunkt.

Montag, 8. November 2010

  18:00 Eintreffen der Teilnehmer/innen
Begrüßung
Abendessen
 
       

Dienstag, 9. November 2010

Moderation: Michaela KRAKER, Graz

Aktuelles aus
der Geometrie

8:45 Registrierung der Teilnehmer/innen 
9:00 Sonja BUCKTON, Salzburg
Klaus SCHEIBER, Graz

Eröffnung der Tagung, Organisatorisches
 
anschl. Michaela KRAKER, Graz
Kurzberichte zu aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten im Fachbereich
Geometrie-Newsletter Juli 2010
Folder: Hochschullehrgang "Darstellende Geometrie"
ADG-Vorstand, IBDG, Webplattformen geometry.at und geometrie.schule.at, Fachdidaktiktag bei IMST3, Thematisches Netzwerk Geometrie/Sek1, Arbeitsgruppen ADI GEOMETRIE, DIFAG III und FFG, Geometrieausbildung an PH und UNI, ... 
9:50 Martin PETERNELL, Wien
Anmerkungen zum Tagungsprogramm
10:00 Hellmuth STACHEL, Wien
Die Geometrie in Vermeers Meisterwerk "Die Malkunst"
Website www.wiennews.at
Dieser Beitrag geht auf eine Anregung des österreichischen Künstlers Gerhard GUTRUF zurück, der sich sehr intensiv mit Vermeers Kunst beschäftigt hat und 1973-1976 seine Variante "Hommage á Vermeer" dieses Bildes gemalt hat. Die computergestützte Rekonstruktion der Perspektive in Vermeers Bild hat gezeigt, dass Vermeer zwar den perspektiven Grundriss erstaunlich genau konstruiert hat, dann aber durch geschicktes Verschleiern der tatsächlichen räumlichen Relationen die Objekte so platzieren konnte, dass sie gewissen verborgenen Kompositionsregeln genügen.
10:45 Pause   
11:15 Norbert PFEIFER, Wien
Geländemodelle aus Laserscannerdaten
12:30 Mittagessen
Moderation: Hellmuth STACHEL, Wien

Geometrie in Technik, Wissenschaft und Forschung

14:30 Gunter WEISS, Dresden (D)
Geometrie aus Japan: Sangaku und Origami
Klassische Zirkel- und Lineal-Konstruktion löst als Aufgaben zweiten Grades formulierbare mathematisch-geometrische Probleme. Auf der Grundlage eines Axiomensystems für das Papierfalten können auch Aufgaben dritten Grades gelöst werden. Damit kann nach dem Muster der "Theorie der Zirkel- & Lineal-Konstruktionen" eine "Theorie der Origami-Konstruktionen" aufgebaut werden. Neben dem "bloßen Figürchenmachen" nach Rezept sind damit notwendig auch mathematische Inhalte verbunden, die das Sachgebiet für einen fächerverbindenden Unterricht sehr brauchbar machen.
Origami findet zunehmende Beachtung für den Schulunterricht als ein Sachgebiet, mit dem sich die mittlerweile merkbaren Defizite an handwerklichen Fähigkeiten und die früher mit handkonstruierter Darstellender Geometrie geförderten "Softskills", wie Fingerfertigkeit, Akkuratesse, Durchhaltevermögen und Raumanschauung, vermutlich mildern lassen. 
15:10 Albert WILTSCHE, Graz
Geometrie zwischen Skizze und Robotik

Die Geometrie erstreckt sich über einen riesigen Bereich zwischen der scheinbar einfachen zweidimensionalen Skizze bis hin zur scheinbar höchst komplizierten Roboterarchitektur. Dass diese beiden "Randbereiche" auch gleichberechtigt zur geometrischen Allgemeinbildung gehören könnten, wissen noch nicht sehr viele. Das dabei auftretende Wechselspiel zwischen statischer und dynamischer Geometrie sowie der Transfer zwischen der zweiten und dritten Dimension stellen uns dabei jeden Tag ständig vor neue Herausforderungen.

15:35 Peter MAYRHOFER, Innsbruck
Thema offen
16:00 Pause
16:30 Martin PETERNELL, Wien
Algorithmische Geometrie
Algorithmische Geometrie beschäftigt sich mit dem Entwurf und der Beurteilung von Algorithmen für geometrische Fragestellungen. In diesem Vortrag werden einige grundlegende Algorithmen zur Berechnung der konvexen Hülle einer Punktmenge in der Ebene und im Raum und zur Berechnung des Voronoi-Diagramms und der Delaunay-Triangulierung für Punkte der Ebene vorgestellt. 
17:00 Mathias HÖBINGER, Wien
Kreispackungen auf Flächen
17:20 Josef SCHADLBAUER, Graz
Optimierung von Freiform-Spiegelgeometrien 
Die Zielsetzung ist, eine Fläche oder einen Verband von Flächen zu schaffen, die als Spiegel fungieren und mit deren Hilfe man von einem festen Augpunkt aus jeden Punkt in einem definierten Raumbereich zweimal erblicken kann. Aus einem solchen Bild kann dann später, nach Auffinden von Korrespondenzen, die räumliche Position eines jeden auf dem Bild identifizierten Punktes rekonstruiert werden. Diese Flächen sollen darüber hinaus dahingehend optimiert werden, dass bei Aufnahme der so entstehenden Spiegelbilder mit Hilfe einer Digitalkamera möglichst alle Pixel ausgenutzt werden. Dazu gehört auch, dass die verfügbare Spiegelfläche den abzubildenden Raumbereich möglichst genau trifft. Diese Aufgabenstellung ist in Zusammenarbeit mit der Firma AIT in Wien und Herrn Ing. August P. ZURK in Graz gelöst worden. 
17:40 Katharina RABL, Wien
Catherine FENDT, Wien
Modelle von Regelflächen
  18:15 Abendessen  
Abendmeeting 19:30

Generalversammlung 2010 
"Fachverband der Geometrie Austria (ADG)"
Vorsitz: Michaela KRAKER, Graz
Website www.geometry.at
Ort: bifeb) Strobl, Bürglsaal  

Mittwoch, 10. November 2010

Moderation: Martin PETERNELL, Wien
Geometrie für die 7. und 8. Schulstufe

Didaktik und Methodik (AHS und BHS)

9:00 Sybille MICK, Graz
Der Geometriekoffer - Geometrie in der Volksschule
Projektziele für Volksschullehrer/innen: 
Unterstützung des Geometrieunterrichts in der Volksschule durch
+ Bereitstellung von Materialien, die handlungsorientierten Geometrieunterricht fördern und sich durch einen starken Bezug zur Lebenswelt der Kinder auszeichnen 
+ Vermittlung geeigneter didaktischer Konzepte im Rahmen von Lehrer/innenfortbildungen 
Projektziele für Volksschüler/innen:
+ Frühzeitige Schulung der Raumvorstellung
+ Erwerb von nachhaltigem Wissen 
+ Förderung des selbstentdeckenden Lernens der Kinder 
+ Festigen der Grundlagen für den Geometrieunterricht in der Sekundarstufe I
9:40 Alexander HEINZ, Herdecke (D)
Ein Stein kommt ins Rollen - Oloidwoche in Basel
Eine außergewöhnliche Begegnung von Geometrie und Handwerk
Blog zur Oloidwoche in Basel
Oloid-Projekt auf www.geomenta.com
Zum Thema ist auch ein Beitrag in der Fachzeitschrift IBDG Heft 2/2009 erschienen!
Eine Woche lang war in der Basler Fußgängerzone von morgens bis abends die Arbeit von einer sehr engagierten Truppe von Steinmetz/innen zu sehen und zu hören. Aus einem 180x80x80 cm großen roten Sandsteinquader schlugen sie Schlag auf Schlag ein etwa 1,5 Tonnen schweres Oloid heraus. Frei nach dem BEUYSschen Motto: "Die Mysterien finden im Hauptbahnhof statt" trugen sie damit eine gewichtige und bedeutsame geometrische Form in die Öffentlichkeit. Neben der handfesten Frage der Umsetzung ging es auch um grundlegende geometrische Fragen, z.B. um polysomatische Formen. Führungen im nahe gelegenen SCHATZ-Archiv ergänzten die praktische Arbeit. Etwaige Zweifel, ob sich das Oloid wirklich bewegen lassen würde, erwiesen sich am letzten Tag als ungbegründet. Pünktlich zum 80. Jahrestag der SCHATZschen Erfindung des umstülpbaren Würfels konnte der Stein in's Rollen gebracht werden. Das Ganze hatte den Charme einer mittelalterlichen Bauhütte auf Zeit und lädt zur Nachahmung ein. 
10:05 Andreas LINDNER, Bad Ischl
GeoGebra 3D
10:30 Pause
11:00 Georg FUCHS, Wien
Raumgeometrie im Raum betreiben - Überschäumende Geometrie
Vorschaubild
Zum Großteil spielt sich der räumliche Geometrieunterricht innerhalb von geeigneten Rissen, also in einem zweidimensionalen Medium ab. In diesem Vortrag geht es darum, wie man aus Hartschaumstoff mittels eines geeigneten (relativ leicht herzustellenden) Schneidgerätes diverse Objekte herstellen kann, um mit ihnen Geometrie zu betreiben. So haben die Schüler/innen ihre dargestellten Objekte auch in der Hand, beziehungsweise können sie diese eventuell selbst herstellen. Neben ebenflächig begrenzten Grundkörpern können beispielsweise Zylinder, Kegel, Drehhyperboloide ja sogar Schraubflächen zugeschnitten werden. Kegelschnitte werden auf einmal tatsächlich Schnitte von Kegeln. Abschließend gibt es noch Hinweise zum Bau eines solchen Schneidgerätes.
11:25 Ulli VANEK, Klosterneuburg
Kegelschnitte mit Geogebra
Sowohl im Vortrag als auch im Workshop geht es darum, gemeinsame Eigenschaften, aber auch Unterschiede der drei Kegelschnittstypen herauszuarbeiten. Es wird auch auf die Parabel als „Übergangsform“ zwischen Ellipse und Hyperbel eingegangen. Außerdem sollen die Probleme, die Schüler/innen der 4. Klasse beim Lösen bestimmter Aufgaben haben, erläutert werden.
11:50 Jakob KNÖBL, Gols
EXCEL-Ideen für den Geometrieunterricht
Präsentation von Ideen, wie EXCEL im Geometrie-/Mathematikunterricht eingesetzt werden kann. Beschäftigung mit einem Tabellenkalkulationsprogramm ist eigentlich grundsätzlich schon Training der Raumorientierung. Im Vortrag werden allerdings besondere (außergewöhnliche) Ideen vorgestellt, im Workshop deren Realisierung geübt. Die Palette reicht von einfachen Darstellungen von Würfelansichten und Würfelnetzen, Winkeldarstellungen, über Simulationen zur Näherung der Kreiszahl Pi bis hin zur Wahrscheinlichkeitsrechnung. Auf die AHS übertragen bedeutet das Inhalte von der 1. bis zur 8. Klasse.
12:15 Workshopleiter/innen
Kurzvorstellung der Workshops
Kurzpräsentationen der Workshopinhalte, anschl. Anmeldung der Teilnehmer/innen für die Workshops in Kleingruppen am Nachmittag
12:30 Mittagessen
Workshops in Kleingruppen 
(parallel)

 

14:30 Andreas LINDNER, Bad Ischl
GeoGebra 3D
Workshop zum gleichnamigen Vortrag
ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!

Für diesen Workshop stehen 20 PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. 
14:30 Harald WITTMANN, Lienz
Ein Fußball muss nicht aus Fünf- und Sechsecken bestehen
Vorschaubilder
Website "RHINO3D"
Mit der Software RHINO 3D werden Archimedische Körper konstruiert und deren Kanten auf die Umkugel projiziert.
ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!
Für diesen Workshop stehen 12 PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. 
14:30 Alexander HEINZ, Herdecke (D)
Geometrie in Bewegung - Bau beweglicher Modelle aus Karton
Raum wird durch Zeit erfahrbar und umgedreht die Zeit durch den Raum. Dies um so mehr an beweglichen Modellen. Fertig vorgestanzte und vorgerillte Karton-Elemente werden im Workshop mit Gelenken zu beweglichen Gelenk-Ketten verbunden. Wegen der großen Nachfrage im vergangenen Jahr werden die Modelle des Vorjahres wieder verfügbar sein, ergänzt um weitere Modelle.
14:30 Sybille MICK, Graz
Der Geometriekoffer - Geometrie in der Volksschule
Workshop zum gleichnamigen Vortrag
14:30 Walther STUZKA, Perchtoldsdorf
sliceform models
The World's Best Photos of sliceform
sliceform models sind Körper (und Oberflächen), die aus mehreren, einander schneidenden, parallelen Scharen von Schnittflächen gebildet werde. Im Workshop sollen einfache sliceforms konstruiert, auf Kartonpapier gedruckt, ausgeschnitten und zusammengebaut werden. Hinweise, Tipps und Tricks, betreffend das Arbeiten an sliceform models im Unterricht, werden gegeben.
16:00 Pause  
16:30 Elmar WURM, Enns
Erstellen von Animationen mit MicroStation
Website "MicroStation"
Um eine Animation mit einem Computerprogramm erstellen zu können, sind zweimal geometrische Kenntnisse notwendig. Erstens zur Modellierung der Akteure und zweitens zur Beschreibung der Bewegungsabläufe. Im Mittelpunkt des Workshops steht die Analyse diverser schüler/innengerechter Bewegungsabläufe und deren praktische Umsetzung mit der CAD-Software MicroStation anhand von vorbereiteten Beispielen.
Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit MicroStation werden vorausgesetzt. 

ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!
Für diesen Workshop stehen 20 PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. 
16:30 Ulli VANEK, Klosterneuburg
Kegelschnitte mit Geogebra
Workshop zum gleichnamigen Vortrag
ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!

Für diesen Workshop stehen 12 PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. 
16:30 Jakob KNÖBL, Gols
EXCEL-Ideen für den Geometrieunterricht
Workshop zum gleichnamigen Vortrag
Zugangsvoraussetzung:
Der Workshop findet ausschließlich unter Verwendung der Notebooks der Teilnehmer/innen statt. Eine vorherige Kontaktaufnahme mit Jakob Knöbl ist unbedingt erforderlich: E-Mail
jakob.knoebl@schule.at 
16:30 Georg FUCHS, Wien
Raumgeometrie im Raum betreiben - Überschäumende Geometrie
Workshop zum gleichnamigen Vortrag
Im Workshop können die Teilnehmer/innen an mehreren Schneidgeräten arbeiten und diverse geometrische Objekte herstellen. Auch für eine entsprechende Entlüftung wird gesorgt.
16:30 Gunter WEISS, Dresden (D)
Geometrie aus Japan: Sangaku und Origami
Workshop zum gleichnamigen Vortrag
18:15 Abendessen
Donnerstag, 11. November 2010
Moderation: Gunter WEISS, Dresden (D)
Allgemeine fachspezifische Themen 9:00 Heinz SCHUMANN, Weingarten (D)
Tetraedergeometrie in elementarer Behandlung 
Die Analogisierung der Dreiecksgeometrie zur Tetraedergeometrie ist ein fruchtbares Beispiel der Fusionierung – heute sagen wir Vernetzung – von ebener Geometrie und Raumgeometrie. Sie bietet einen naheliegenden Weg zur Raumgeometrie, der durch den Einsatz interaktiver Dynamischer Raumgeometrie-Systeme, wie es z.B. das prototypische CABRI 3D ist, heute weitgehend ohne Visualisierungsprobleme beschritten werden kann. Solche Systeme eröffnen mittels geometrischer Konstruktionen und Messungen im virtuellen Raum einen direkten Zugang zu den Phänomenen der elementaren Raumgeometrie. Es stellt sich aber die Frage nach der Begründung der im virtuellen Raum gefundenen bzw. repräsentierten raumgeometrischen Aussagen. Auch dabei unterstützen interaktive Dynamische Raumgeometrie-Systeme die Beweisentwicklung durch Visualisierung mittels adäquater Beweisfiguren, denn Beweisfiguren nehmen beim raumgeometrischen Beweisen eine zentrale Stellung ein. Folglich sind bei der Analogiebildung Ebene – Raum zwei Phasen zu unterscheiden: Die induktive Phase und die deduktive Phase oder Beweisphase. Der Vortrag beschäftigt sich vor allem mit elementargeometrischen Beweisen für Aussagen der Tetraedergeometrie. 
9:45 Johannes WALLNER, Graz
Geodätische Muster und Freiformarchitektur
10:30 Pause

 

11:00 Georg GLAESER, Wien
Wie aus der Zahl ein Zebra wird
Webseite zum Buch
Was haben ein Zebra, eine Hartkoralle und ein Tigerhai gemeinsam, und was trocknender Schlamm, Libellenflügel und Blattstrukturen? Kann man aufgrund von Fotografien nachweisen, dass unser Mond eine Kugel ist? Wie kommt es zu den seltsamen Verzerrungen der "Sonnenscheibe" beim Auf- und Untergang? Was ist ein Schneckenkönig und gibt es auch einen Röhrenwurmkönig? Welche Kurven sind die einzigen, welche die fotografische Abbildung ohne Wesensänderung verkraften? Sehen Fische so wie wir durch ein Fischaugenobjektiv? Welche geometrischen Eigenschaften eines Objekts haben "physikalische Konsequenzen"? Warum irisieren Seifenblasen? Woher kommen die tänzelnden Regenbogenmuster, die man beim abendlichen Schnorcheln im Flachwasser zu sehen bekommt? Ab welcher Höhe und wie stark sieht man die Erdkrümmung? Welche geometrischen Muster stellen sich bei Interferenz von Wellen ein? Was ist so faszinierend, wenn elliptische Räder aufeinander rollen?
Geometer/Mathematiker mit einem Hang zur Biologie, Physik, Geografie, Astronomie, Architektur, Design usw. und einer stets bereiten Fotokamera in der Hand sehen die Welt ein bisschen anders und stellen dann recht unorthodoxe Fragen, die in einem neuen Buch des Autors mit dem Titel "Wie aus der Zahl ein Zebra wird - ein mathematisches Photoshooting" erörtert werden. Zu den Fotos rankt sich ein kurzer Erklärungstext, der neugierig macht und Lösungen anbietet. Oft ist auch eine dazu passende Computersimulation zu sehen, um das Gesagte noch anschaulicher zu machen oder zu erhärten. 
11:45 Sonja BUCKTON, Salzburg
Klaus SCHEIBER, Graz

Organisatorischer Abschluss der Veranstaltung 
12:00 Mittagessen
  13:00 Ende der Tagung  
       
Fachbezogenes Rahmenprogramm
9. bis 11. November 2010
Poster
präsentation
Alexander HEINZ, Herdecke (D)
Polyedermodelle in Falt- und Stecktechnik - eine Verbindung von westlicher und östlicher Kulturtechnik
FS(Falten- und Stecken)-Modelle verbinden und erweitern die Idee der regulären und halbregulären Polyeder mit der Falt-Technik des Origami. Die Modelle der Platonischen, Archimedischen und Polar-Archimedischen Körper werden dabei aus regulären Polygonflächen gefaltet und modular zusammengesteckt. Westliche und östliche Tradition werden auf diese Weise kombiniert und führen zu formschönen Ergebnissen.
Georg GLAESER, Wien
Wie aus der Zahl ein Zebra wird
Posterpräsentation zum gleichnamigen Vortrag

Veranstalter und Organisation

ANMELDEVORGANG

Die Anmeldung erfolgt grundsätzlich für ALLE Teilnehmenden über das Verwaltungssystem PH-Online der Pädagogischen Hochschule Salzburg: https://www.ph-online.ac.at/phsalzburg/webnav.ini. Sämtliche Anmeldungen werden vorerst in PH-Online auf „Warteliste“ gesetzt. Zeitgerecht wird vor der Tagung der Status auf „Fixplatz“ (d.h. fix angemeldet) gestellt (ca. Mitte Oktober 2010). Jede/r Teilnehmer/in bekommt direkt nach dieser Umstellung ein entsprechendes automatisches Mail.
Da PH-Online bei Überbuchung automatisch jene Anmeldungen bevorzugt, welche früher getätigt wurden, sollte die Anmeldung möglichst bald durchgeführt
werden!

Für Teilnehmende aus den Bereichen AHS, APS, PH, UNI, Studierende, Referent/innen und Gäste
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das in PH-Online ausgeschriebene Seminar mit dem Titel „AHS Bundesseminar: Beiträge zum zeitgemäßen Geometrieunterricht“:
Direkt-Link
https://www.ph-online.ac.at/phsalzburg/lv.detail?clvnr=118291 und Kursnummer AHS502WGG. Die Anmeldung ist von 3. Juni 2010 bis einschließlich 26. September 2010 möglich. 
Von sämtlichen Bundeslehrer/innen (AHS) muss eDAV („elektronisches Dienstauftragsverfahren“) bei der Anmeldung gewählt werden! Für alle weiteren Anmeldungen gelten die jeweiligen regionalen Anmeldebestimmungen der Bundesländer.
ACHTUNG: Dieser Anmeldeweg darf nicht von Lehrenden an BMHS benutzt werden!

Für Teilnehmende aus dem Bereich BMHS
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das in PH-Online ausgeschrieben Seminar mit dem Titel „DG: 31. Fortbildungswoche“: 
Direkt-Link https://www.ph-online.ac.at/phsalzburg/lv.detail?clvnr=114694&sprache=1 und Kursnummer 50001B. Die Anmeldung ist bis einschließlich 31. Mai 2010 möglich.
BITTE
an alle Teilnehmenden aus dem Bereich BMHS: „elektronisches Dienstauftragsverfahren“ (erste Auswahlmöglichkeit) wählen und danach die Stammschule wählen!  
ACHTUNG: Dieser Anmeldeweg ist ausschließlich für Lehrende an BMHS eingerichtet und darf ausschließlich von dieser Zielgruppe benutzt werden! Sämtliche Anmeldungen anderer Lehrer/innen oder von Gästen weiterer Institutionen werden gelöscht und ignoriert.

Wichtige Hinweise für ALLE Teilnehmer/innen
- Die Anmeldung erfolgt grundsätzlich über PH-Online der PH Salzburg: https://www.ph-online.ac.at/phsalzburg/webnav.ini
Jede/r muss sich vorerst als "Studierende/r der Fortbildung" an der PH Salzburg registrieren/immatrikulieren und kann sich dann nach Bestätigung eines zugesandten PINs für die Geometrietagung anmelden. Unter https://www.ph-online.ac.at/phsalzburg/webnav.ini rechts oben auf den gelben Schlüssel klicken und dann in der Rubrik "Erstanmeldung" auf den Link unter "Studierende der Fortbildung: Hier kommen Sie zur Erstanmeldung" klicken und die entsprechenden Felder ausfüllen.
- Alle Teilnehmer/innen werden spätestens nach erfolgreicher Anmeldung (= Fixplatz-Zusage per E-Mail!) DRINGEND ersucht, folgende Daten in einem E-Mail direkt an das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung in Strobl zu übersenden: Titel der Veranstaltung, Name, Anschrift, Schultyp, Anzahl der Nächtigungen und eventuelle Zimmerwünsche. Erst dadurch wird eine reibungslose Organisation vor Ort ermöglicht!
ACHTUNG: Die Bekanntgabe des Zimmerwunsches in PH-Online (DZ, EZ, kein Quartier) ersetzt die Reservierung vor Ort nicht! Für in PH-Online getätigte Zimmerwünsche gibt es keine Gewähr! 


Bitte teilen Sie uns auch wie bisher alle Anregungen und Wünsche mit, die zu einer weiteren Qualitätssteigerung von Inhalt und Organisation der Geometrie-Tagung in Strobl beitragen können.

Mit herzlichen Grüßen

Programmplanung Strobl 2010

Hannes RASSI
HTBLA Graz-Ortweinschule
h.rassi
gmx.at

 

 

Martin PETERNELL
Technische Universität Wien
peternellgeometrie.tuwien.ac.at

 

 

 

WEBmaster © Klaus Scheiber 30.7.2010